Deutschland

Nordkap Tag 1 

0-443 km 

„Machen ist wie Wollen, nur krasser“ – Dieses Zitat von meiner Freundin Anke begleitete mich nicht nur am ersten Tag sondern auch auf der ganzen fahrt.

(img)Aller Anfang ist schwer. In diesem Fall rede ich nicht von den Anfang hier was zu schreiben sondern von dem Start meiner Nordcup Reise. 

Da mein Arbeitsleben noch im vollem Gange war, hatte ich etwas Probleme meine Ausrüstung zusammenzustellen. Immer wieder wurde ich in Unterbrochen und selbst am Samstag, den letzten Tag musste ich noch eine Paar Zeilen für einen Kunden programmieren. Aber dann war es geschafft! Mein Mailkonto informiert eigenständig alle die eine Mail schicken wollen, dass ich in den kommenden Acht Wochen nicht zu erreichen bin. Aber alle Mails regelmäßig von meinem Büro beantwortet werden.

Die letzte Nacht im heimischen Bett gestaltete sich extrem unruhig und mein Magen wollte bei der Aufregung auch nicht mehr mitspielen und so startete ich etwas müde, voller Angst und Vorfreude meine Reise. Als erstes bin ich heute mit meinem Auto und meine gepackten Koffern zu meinen Eltern gefahren. Dieses leben in meinem Heimatort nicht weit von Köln entfernt.

Dort angekommen habe ich meine Koffer auf die Maschine geladen und wollte noch eine Halterung an meinem Lenker anbringen, die in letzter Minute in der Post war. Diese Halterung, hält meine Fernbedienung von der DJI Drohne, die ich mit auf die Reise mitnehmen. Aber das Schicksal ist mit heute nicht gut gesinnt und so bricht die Halterung schon beim ersten Versuch sie an meine Ema zu schrauben.

„Emma“ ist übrigens der Name meines Motorrads. Warum Emma? Naja die Lokomotive Von Jim Knopf in der Augsburger Puppenkiste hieß Emma und ich dachte, das das ganz gut passt!

Eine Stunde später habe ich zusammen mit meinem Vater die Konstruktion an den Lenker gebastelt und starte endlich auf die ersten km.

Die Strecke von meinen Eltern, über Köln nach Hamburg war Recht gut, vor allem konnte ich Mal die Regenkombi ausprobieren. Kurz hinter Bremen brach ein Unwetter los und begleitete mich bis nach Hamburg. Zum Glück bin ich rechtzeitig auf einen Rastplatz gefahren und habe mir die Kombi übergestreift. Ansonsten währe es ein guter Grund gewsen direkt wieder umzudrehen.

Aber jetzt liege ich in Hamburg im Hostel, in meinem warmen Bett und freue mich auf morgen.

Mit in meinem Zimmer ist eine Frau abgestiegen, die schon seid ein Paar Tagen in Hamburg station macht. Sie ist Holländerin, 180 blond, freizügig und spricht ausschließlich Englisch und auch alleine mit ihrem Motorrad auf dem Weg nach Norwegen. Allerdings eine ganz andere Tour. Sie will bis an den nördlichsten Punkt Dänemarks fahren und dann mit der Fähre nach Südnorwegen übersetzen und von dort nach Norden fahren, so weit wie Sie in ihren drei Wochen Urlaub noch kommt. Eventuell treffen wir uns in 7 Tagen in Bergen, mal sehen! Auf jeden Fall haben wir unserer Nummern getauscht und die halbe Nacht auf dem Boden gesessen und über unsere Beweggründe geredet. Warum nach Norwegen und warum alleine waren dabei die wichtigsten Fragen. Auch bei Ihr ist der Antrieb: der Wunsch nach einer Veränderung. Einem neuen Abschnitt nachdem der letzte Abschnitt nicht so gut für sie gelaufen ist. Es war toll sich mit ihr zu Unterhalten, denn Ihr Leben in Holland unterscheidet sich sehr von meinem.
Aber schnell ist mir klar geworden, das mein Englisch weit nicht so gut war wie ihres, was die Unterhaltung zeitweise etwas schwierig machte. 

Das sehen, eventuell haben wir Morgen früh noch Zeit zu Quatschen.

Fahrtenbuch

440 km von Köln über Osnabrück, Bremen nach Hamburg

Versorgungslog:

Übernachtung:
Generator Hostel
Steintorpl. 3, 20099 Hamburg
GPS: 53°33’09.7″N 10°00’34.1″Egeneratorhostels.com
Das Motorrad steht draußen auf dem Gehweg, aber wenn die Security des Hostels bescheid weis, haben sie ein Auge drauf.
Überachtung 30 Euro in einem Mehrbettzimmer

Das Hostel ist echt Ok! sehr Groß und internationalen Gästen. Die Betten sind ok haben Stahlkisten unter den Betten, in denen man ein paar Sachen Einschließen kann. Die Zimmer sind eher eng und die Badezimmer und Duschen erst recht!

Verpflegung: Einen fertigen Salat mit Brötchen und Käse.

Categories: Deutschland

Tags: .

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

You may use these HTML tags and attributes:

<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>