Heute morgen sind wir nach dem morgendlichen Training in den Zoo gegangen. Ja, du hast richtig gehört, da Consalu auch seid vielen Jahren Karate macht, aber ein paar Techniken und Katas (Formen) anders macht ist es sehr interessant sich mit ihm darüber zu unterhalten und die Änderungen Mal auszuprobieren. 

Vorallem tut die Bewegung gut um die Kälte der Nacht zu vertreiben. Diese Nacht war es weit unter Null und heute morgen waren die Motorräder mit Eis bezogen. Ich musste mit Klamotten im Schlafsack schlafen weil es nicht auszuhalten war. 

Mein Englisch wird hier von Tag zu Tag besser. Langsam hab dich auch viele Vokabeln gelernt, die über das Schul Englisch hinaus gehen. Zum Beispiel Nadel und Fanden, Schere, Handschuhe und viele andere Wörter des täglichen Gebrauchs. 

Der Zoo hat von Außen einen so super Eindruck gemacht, der sich aber leider im Inneren nicht bestätigte hat. Die Tiere sind in winzigen Gehegen, die unglaublich lieblos gestaltet sind. Es fehlen jegliche Informationen zu den Tieren, nur der Name steht am Gehege. Vorallem bei den Eisbären hätte ich erwartet, das auf deren Gefährdung hingewiesen wird und wir jeder einzelne Besucher helfen kann sie zu schützen. 
Aber dieser Dialog soll in diesem „Tierheim“ nicht angeschoben werden. Insgesamt war ich nach dem Besuch etwas traurig und erinnere mich sehr gerne an meinen letzten Besuch im Kölner Zoo. 

Jetzt mache ich gerade in einem Coolen Caffe an der Strasse Pause und trinke Mal einen Kaffee.

Heute ist ein komischer Tag zum fahren, die Rentiere haben einen seltsamen suiziden Drang und platzen aus dem Wald auf die Strasse. Zum Teil kommt man sich vor wie bei einem Reaktionstest. In den letzten 80 km sind sechs der Tiere vor mein Motorrad gehüpft. Da hilft nur drüber fahren. Nein nein 😀 wahrblinker an, bremsen, ausweichen und hoffen. Bis jetzt alles gut. Ich hoffe das wir heute noch ein paar Kilometer machen, um aus dieser Grünen Hölle zu entkommen.

 Leider sind wir Mal wider zu spät dran für alles und so finden wir bei einsetzen der Dunkelheit heute weder einen guten Stellplatz noch ein Campingplatz. Mit dem Resultat, das ich heute Nacht auf einem Grünstreifen eines Fußballplatzes nächtigen werde. 🙂 Es gibt schlechtere Plätze.

Versorgungslog:

Übernachtung: Wild 0€
Essen: Salat und Brot mit Chips 

Categories: Finnland, Reisen

Tags: .

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