Was für ein Tag! Heute wurde scharf geschlossen, ich durfte 120 km/h fahren (zum ersten Mal seid 25 Tagen), war bei einem außergewöhnlichen Konzert und durfte  einem unglaublichen Gewitter beiwohnen. Aber alles der Reihe nach 🙂 

Hüte morgen hieß es früh aufstehen, denn Consalu und ich wollen heute nach Helsinki und danach nach Tallinn. Also 6 Uhr aufstehen und 10 Uhr losfahren 😀 kein Scherz. Wir haben uns an der Rezeption noch mit dem Sohn des Eigentümers des Campingplatzes unterhalten der in der Fußballmanschaft in Düsseldorf spielt und daher Deutschland ganz gut kennt. Außer die Bayern die mag er nicht. 

Auch habe ich die Gelegenheit ergriffen Consalu nach den geheimen Instergram Tricks auszutragen und so habe ich mieten Account etwas aufgemotzt (https://www.instagram.com/patrick_ehrmann/)Seher verschoben sich der Start etwas. 

Nach ca. 120 km kamen wir an einer Reihe von Panzern und Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr und Polizei vorbei. Neugierig wendeten wir die Maschinen und fuhren zurück. Die hiesigen Einsatzkräfte feierten einen Tag der offenen Türe, bei denen jeder auch Mal in den Panzer etc. klettern konnte.

Mich haben da eher andere Einsatzfahrzeuge (Feuerwehr ist sowieso viel Cooler! (Liebe Grüße an Arthur 😉 ) angezogen. 🙂 

Auch konnte man am Schießstand mit einer Modifizierten M16 schießen. Die Gewehre sind mit Laser ausgerüstet, die einem die Zielscheibe ersetzen. Statt ein Loch in einer Scheibe Papier sieht man seine „Leistung“ auf dem PC Bildschirm. 

Mit einem etwas komischen Gefühl verließen wir die Begegnungsstätte und setzten uns auf die Austobahn nach Helsinki. 

Und dann…. Wow! Schock! Eine richtige Stadt mit vielen Menschen, Strassenbahnen, mehr Zebrastreifen als man braucht und einfach… Stadt. Ich leben in Köln und bis das gewusel gewohnt, aber nach einem Monat im Wald, Bergen, Wüste oder Strand schlafen ist das Grad etwas zu viel für mich. 

Zum Glück hat mir Heero, mein ehemaliger Trainer und Freund ein paar tolle Tipps geschickt. Er lebte hier Recht lange und kennt die besonders schönen Plätze der Stadt. 

So folgten wir dem ersten Tip: Die Temppeliaukio-Kirche. Das ist eine Kirche, die zum Teil unterirdisch liegt und wirklich eindrucksvoll ist. Aber dem nicht genug, probten dort gerade ein Orkester bestehend aus Schweizer und Finnischen Schülerinnen und Schülern. Kurzerhand blieben wir zu den Proben. 

Als wir die Kirche gerade verlassen wollten brach ein unglaublich starkes Gewitter los und zwang uns zurück in die heiligen Hallen. Also blieben wir zum Konzert, welches hervorragend mit den Blitzen, dem Donner und dem Regen von draußen harmonierte. Ein absolut episches Erlebnis. Allerdings habe ich mich in meiner Motorradkluft etwas falsch angezogen gefühlt. 

Aber schnell hatte uns die Realität wieder, den wir hatten keinen Schlafplatz. Das wir nach Tallinn wollten verwerfen wir ganz schnell, denn es gibt in der Stadt noch viel zu viel zu entdecken. Also entscheiden wir uns für den nächsten Campingplatz und bauten im Gewitter und strömenden Regen die Zelte auf. 

Warum habt ihr euch kein Zimmer genommen? – berechtigte Frage! Aber: Ein Bett im 24 Bett Zimmer kostet hier 75 Euro. Alles andere ist ausgebucht. Ob das hier immer so teuer ist oder nicht werde ich morgen Mal in Erfahrung bringen. Allerdings ist dieses Wochenende ein Marathon und ein Festival hier in der Stadt… Was die knappe Zimmer Lage erklärt 🙂 

Versorgungslog:

Übernachtung: Campingplatz 20€
Essen: 2 Hamburger beim MC Donald’s

Categories: Finnland

Tags: .

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