Riga Teil 2

Bei fast 30 Grad zeigte sich die Stadt heute von ihrer schönsten Seite.

Viele Hauser sind absolut sehenswert und toll gestaltet. 😉

Der zentrale Markt ist ein absolutes Muss wenn man hier ist. Auf einer Fläche von 2-3 Fusballfeldern reihen sich Stand an Stand. Hier werden ganz unterschiedliche Dinge für den täglichen Gebrauch angeboten. Von Kleidung über Tiernahrung bis zu Obst und Gemüse aus der Region. Überdacht durch 4 riesige Hallen wird Fleisch, Fisch, Gewürze und Nüsse angeboten.

Allerdings ist das Gefühl was ich hier in der Stadt habe nicht gut, die Frauen sind alle etwas zu Schick für die Straße und gucken einfach durch einen hindurch, wobei man von den Männern ganz genau gemustert wird. Es ist schwer an dieser Stelle nicht zu reizerich zu werden, aber meinen Alarmglocken sind hier etwas uberbeansprucht.

Nach einem ganzen Tag in der Stadt habe ich beschlossen ein wenig die Ema zu bewegen und bin auf Land raus gefahren. Das Landschafts und Stadtbild sieht hier schon ganz anderes aus.

Häuser, die Teilweise schon zusammengebrochen sind werden weiter bewohnt. Die Strassen sind, wenn vorhanden (!), In indem Schlechten Zustand. Das Bild oben habe ich nur 5 km außerhalb der Stadt aufgenommen. In 10 km außerhalb der Stadt finden sich dann Plattenbauten wider, die ihre Besten Zeiten lange hinter sich haben. Die Fassaden bröckeln auf die unasfaltieren Straßen. Wer ein gutes oder neues Auto fährt leistet sich einen der vielen bewachten Parkplätze für 15€ / 24 Stunden.

Ich ertappe mich dabei zu denken, wie arm die Menschen hier sind und wie schlecht es denen geht. Und Schäme mich im gleichen Moment, als ich auf den Strassen viele Lachende Kinder, Händchen haltende Paare und lachende alte Menschen sehe. Glück hat halt viele Gesichter.

Ich merke aber, das das alles zu viel für mich ist! Nach fast einem Monat Einsamkeit und Wildnis, die letzten Tage nur in Großstädten zu verbringen ist einfach zu viel. Zu viele Menschen, zu viele Eindrücke, zu Laut, zu viele Serenen wecken in mir eine so hohe Anspannung, das ich morgen alleine Weiter fahren werde und in die Wälder und Berge Polens Flüchten werde.

Categories: Lettland, Litauen

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